Mozilla hat Pocket im Juli 2025 eingestellt. Zuerst ging die App, und im Oktober schloss sich das Fenster für den Export.
Wenn du deine CSV rechtzeitig heruntergeladen hast, hast du jeden Link, den du je in Pocket gelegt hast. Eine Datei, die in Downloads liegt und nichts tut.
Pluck nimmt diese Datei, wie sie ist.

Rüberholen
- Meld dich bei Pluck an. Du bekommst einen Link per E-Mail. Ein Passwort gibt es nicht.
- Öffne Einstellungen, dann Import und Export.
- Wähl Pocket (CSV) und zieh die Datei hinein.
Das war’s. Der Import läuft im Hintergrund, du kannst den Tab also schließen.
Was mitkommt
- Jeder Link, mit seinem Titel.
- Deine Tags. Pocket hat sie mit einem senkrechten Strich verbunden, Pluck trennt sie wieder auf.
- Das Datum, an dem du jeden zuerst aufgehoben hast, damit die Reihenfolge weiter Sinn ergibt.
Wenn du etwas schon gepflückt hast, das auch in der Datei steht, bekommst du einen Eintrag, nicht zwei.
Wo es landet
Im Archiv, als Importiert markiert. Nicht im Eingang.
Zweitausend ungelesene Sachen am ersten Tag sind kein Neuanfang. Sie liegen alle im Archiv und sind alle auffindbar, also hol dir eine zurück, wenn du sie willst. Der Eingang ist für das, was du ab jetzt pflückst.

Die Seiten
Eine Pocket-CSV enthält Links, keine Seiten, also ruft Pluck jede Seite noch einmal ab. Das passiert ein paar auf einmal, damit eine große Bibliothek keine Website überrennt. Die meisten Seiten kommen als sauberer Text zurück, den du in Pluck lesen kannst.
Manche nicht. Wenn sich eine Seite nicht mehr öffnen lässt, sagt Pluck „Diese Seite ließ sich nicht lesen.“ und bietet die Wayback-Kopie an, damit du trotzdem siehst, was dort stand.
Ab jetzt behält Pluck die Seite, wenn du sie pflückst, nicht nur den Link. Wenn die Website verschwindet, bleibt deine Kopie.
Warum das nicht zweimal passiert
Pocket wurde eingestellt, weil Mozilla es so entschieden hat. Nichts, was die Nutzer getan hätten, hätte daran etwas geändert.
Pluck ist Open Source. Der Code ist öffentlich, und du kannst mit einem Befehl deine eigene Kopie betreiben. Export funktioniert heute: jeder Eintrag als JSON, dazu eine Markdown-Datei für jeden Eintrag und jede Liste. Hören wir je auf, machst du einfach weiter.
Nicht nur Pocket
Derselbe Bildschirm nimmt ein Omnivore-ZIP, eine Raindrop-CSV und die Lesezeichendatei, die dein Browser exportiert. Bring alle mit. Was in zwei Dateien steckt, wird ein Eintrag.
Dann pflück das Nächste über das Teilen-Menü am iPhone, aus Chrome, per E-Mail oder über deine KI.
Pflück es. Sortier es später.